Metamorphosen.
Ein Festival der Über/Lebenskünste

Seekult Festival in Friedrichshafen am 08.10. und 09.10.2021

Metamorphosen.
Ein Festival der Über/Lebenskünste

Seekult Festival in Friedrichshafen am 08.10. und 09.10.2021

Metamorphosen.
Ein Festival der Über/Lebenskünste

Seekult Festival in Friedrichshafen
am 08.10. und 09.10.2021

– Programm –

– Über uns –

Aufbauend auf einer 10-jährigen Tradition lädt das studentisch organisierte SEEKULT Festival am 08. & 09. Oktober zu einem umfassenden Kulturerlebnis im Stadtraum Friedrichshafen ein. In der 11. Auflage des Festivals wird unter dem Titel „Metamorphosen. Ein Festival der Über|Lebenskünste“ die Frage thematisiert, wie in Zeiten einer globalen Klimakrise, weltweiten Konflikten und Umbrüchen ein gemeinschaftliches (Über-) Leben aussehen kann. In vielfältigen künstlerischen Formaten wie u.a. Ausstellungen, Konzerten, Workshops sowie reflektierenden Vorträgen wird an zwei Tagen sowohl die Innenstadt in Friedrichshafen als auch das Areal Fallenbrunnen bespielt.

Der Aspekt der „Über|Lebenskünste“ wird in der Konzeption des Festivals nicht nur inhaltlich thematisiert werden, sondern geht einher mit organisatorischen Herausforderungen einer weiterhin distanzierten Begegnung im Hinblick auf das pandemische Geschehen. Daher wird das diesjährige SEEKULT Festival, in Anknüpfung an das Vorjahr, erneut dezentral organisiert sein. Zugleich soll jedoch eine Gesamtatmosphäre geschaffen werden, die Verbundenheit erfahrbar macht.

Den Auftakt des SEEKULT Festivals bilden am Freitag, dem 8. Oktober, die Veranstaltungen und künstlerischen Interventionen im Stadtraum von Friedrichshafen. Zentraler Schauplatz des ersten Festivaltages wird dabei der Buchhornplatz mit seinen angrenzenden Kunst- und Kulturinstitutionen sein. Dort werden in Kooperation mit dem Zeppelin Museum, dem Kulturbüro und dem Kunstverein Friedrichshafen Workshops und Führungen durchgeführt und Performances und Filme gezeigt, die das Festivalthema inmitten der städtischen Umgebung vielfältig aufgreifen.

Am zweiten Festivaltag, dem 9. Oktober, zieht SEEKULT in das weitläufige Fallenbrunnen-Areal um und bietet auch dort ein dezentrales Festival-Erlebnis. Zwischen dem Kulturhaus Caserne, dem Kultur- und Wohnprojekt „Blaue Blume e.V.“ und dem Ausstellungsraum „White Box“ der Zeppelin Universität wird sich ein lebendiges Treiben inmitten von wegbegleitenden künstlerischen Installationen und Orten zum musischen Verweilen entfalten. In der Berührung mit den besonderen künstlerischen Formaten soll Neugierde und sinnliche Entdeckungslust geweckt und der lebensnotwendige Perspektivenwechsel denk- und erlebbar gemacht werden. Der Ausklang in dem Kulturhaus Caserne wird wiederum musikalisch hoffnungsvolle Zukunft erklingen lassen.

Seitdem sich 2011 erstmals mehrere hundert Besucher*innen auf dem Gelände des Kulturhauses Caserne einfanden, zog SEEKULT alljährlich ein großes regionales und überregionales Publikum an. In einer Vielzahl von künstlerischen Interventionen werden gesellschaftlich relevante und regionale Themen aufgegriffen. Die Ausgaben der letzten Jahre trugen dabei Titel wie „Regionale Identitäten“, „Heimat Digital“, „Wenn Parallelen sich schneiden“ oder „EigenArten“, die in einem facettenreichen und inspirierenden Angebot aus Konzerten, Ausstellungen, Filmen, Theater, Poetry Slam, Lesungen, Modeperformances und Diskussionen präsentiert wurden. Aufgrund der COVID-Pandemie wurde das SEEKULT Festival 2020 unter dem Titel “Präsenzen” erstmals als reine Außenveranstaltung auf dem Friedrichshafener Rathausplatz durchgeführt.

Wir, das Seekult-Organisationsteam, sind sechzehn Studierende des Studiengangs Communication & Cultural Management, die über zwei Semester hinweg mit der Planung, Organisation und Durchführung betraut sind. Unterstützt werden wir dabei von Ulrike Shepherd, der bisherigen Leiterin des „artsprogram“ der Zeppelin Universität, und deren Nachfolgerin Rahel Spöhrer. Das Seekult-Festival ist das Ergebnis des Seminars „Studentische Projekte“, in dem die Studierenden Einblicke in die Konzeption, Organisation und Durchführung von Kulturveranstaltungen bekommen.

Das SEEKULT Team 2021 besteht aus:

Laetitia Lüke und Jakob Gerstberger (Projektleitung), Teresa Millich und Nikolas Beyer (Künstler*innenakquise), Philina Bauschke und Benedikt Jaenecke (Fundraising), Lynn Holdenried und Sophie Bokelmann (Controlling), Carla Veit und Jonathan Felix Lemcke (Presse- & Öffentlichkeitsarbeit), Marlon Knitz und Niklas Sommer (Technik), Lea David und Amila Hadzic (Marketing), Henry Kay und Paul Intveen (Raumgestaltung; Sicherheit; Verpflegung)

Als Lehrveranstaltung der Zeppelin Universität ist das SEEKULT Festival eingebunden in das 2004 gegründete „artsprogram“, welches sich als kreatives Labor der Zeppelin Universität versteht, in dem neue Verknüpfungen von Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft erprobt werden. Mit seinem auf Diskurs ausgerichteten, künstlerischen Angebot im wissenschaftlichen Kontext stellt das artsprogram der ZU eine einzigartige Position in der Kulturlandschaft Baden-Württembergs dar. Es lädt Künstler*innen, Studierende, Wissenschaftler*innen und Gäste zu einem öffentlichen Dialog ein, um sich mit gesell- schaftsrelevanten Themen auseinanderzusetzen.

Die Zeppelin Universität als gemeinnützige GmbH versteht sich als eine junge, gesellschafts- wissenschaftlich ausgerichtete Hochschule. Sie ist ein Kind des 21. Jahrhunderts und seit ihrer Gründung darum bemüht, die disziplinäre Ordnung der Universitas weiterzuentwickeln und an dem Projekt ihrer Transformation mitzuwirken. Sie setzt sich daher ganz bewusst mit alternativen Wissens- und Erkenntnisformen auseinander, die mit Denk- und Handlungsmustern der Gegenwart korrespondieren. Als interdisziplinär ausgerichtete Universität kultiviert die ZU dabei ganz unterschiedlichen Formen der kollektiven Wissensproduktion.

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